Reisebericht SHMF Lüneburg

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Auf Bachs Spuren

Johann Sebastian Bach wurde 1685 in Eisenach geboren.

17.07. - 19.07.2019

Reisebericht

Nach dem Tod der Eltern kam er zur Verwandtschaft nach Erfurt. Mit 14 Jahren machte er sich auf mit einem Freund nach Lüneburg. Dort besuchte er die Michaelisschule und verdiente sich das Schulgeld mit Gesang im Schulchor und Orgelspiel in der St. Miacheliskirche. Seine Zeit dort war nicht unproblematisch und so suchte sich Bach eine Stelle als Organist in der St. Blasiuskirche in  Mühlhausen. Seine hinterlassenen Spuren der Jahre in Lüneburg hat die Gruppe gefunden.

Lüneburg als ehemals reiche Salzstadt mit den heute noch prächtigen Bauten der Gotik und Renaissance, den Giebelhäusern und den Kirchen ist sehenswert. Das Salzmuseum zeigt uns heute, wie die Salzstadt sich entwickelt hat. Das Wasserviertel mit dem Kran –Lüneburgs heimliches Wahrzeichen – im Hafen war unentbehrlich für die Verladung des Salzes aus der Saline. Dieses Viertel kennen die Fernsehfans der Serie „Rote Rosen“ – ihr begegnet man in Lüneburg in einigen Gassen und im Hafen. Die Führung durch das Historische Rathaus hat die Gruppe – mit dem sensationellen Reiseführer Herrn Niklas – mit Interesse verfolgt.

Die St. Michaeliskirche – eine der Hauptkirchen in Lüneburg stammt aus dem 14. Jahrhundert, Sie wird auch – durch den Abschluss an der dortigen Michaelisschule, dem Chorgesang und Orgelspiel von Johann Sebastian Bach „Bachkirche St. Michaelis“ genannt. In ihr fand der Höhepunkt der Reise statt: Die Aufführung der Kantaten von Bach unter der Leitung von Ton Koopmann mit dem Amsterdam Baroque Orchestra. Ein Konzert im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals, ein beeindruckender Abend.


Auf dem Heimweg nach Kiel wurde noch das Schiffshebewerk in Scharnebeck besichtigt. In 3 Minuten befördert es die Schiffe nach oben oder unten.  Von dort ging es zur kleinen Schleusenanlage von Bardowick an der Ilmenau. Auch der Nikolaihof, der alte Leprahof der Hansestadt Lüneburg mit seinen Gebäuden aus dem 13. Bis 18. Jahrhundert wurde besichtigt. Hier wurden die Leprakranken aufgenommen und versorgt.


3 Tage,  mit so unterschiedlichen, interessanten Programm-Punkten gingen viel zu schnell vorbei. Die Reisegruppe wäre sehr gern noch geblieben.


Elke Wuttke