Reisebericht Sardinien

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Traumhafte Küsten, grüne Landschaften, tolle Sehenswürdigkeiten...

21.09. - 28.09.2019

Reisebericht

... und Wunderschöne Gebirgslandschaften prägen das Bild von Sardinien, der zweitgrößten Insel im Mittelmeer.

Von Porto Cervo ging es bis Palau, wo die Fähre wartete, um auf den La-Maddalena-Archipel über zu setzen, der vor der sardischen Nordostküste liegt. Tolle Buchten und eine mediterrane Flora sind einfach zauberhaft. Anschließend konnten wir den traumhaften Küstenabschnitt der „Smaragdküste“ genießen, weiße Strände und ein Meerwasser, welches an den blau-grünen Edelstein erinnert.  Aber auch die Westküste ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, ein Besuch in Alghero ist sehenswert, denn die Stadt war mehrere Jahrhunderte lang von den Katalanen besetzt, was man heute noch in der gesamten Altstadt mit der Kirche San Francesco und den Bürgerhäusern sieht. Natürlich hatten wir auch die Gelegenheit, ins Inselinnere einzutauchen, um das wichtigste Völkerkunde-Museum der Insel zu besuchen. Dann besuchten wir das „Land der Barbaren“, in Zeiten des sardischen Banditismus Rückzugsort für Banditen und Entführer mit seinen schier unendlichen Höhlen und Schluchten…heute Lebensraum für europäische Mufflons, Wildpferde und Esel.  Am 4. Tag tauchten wir in die Vergangenheit der Insel ein, das alte Gigantengrab Coddu Vecchiu und die Nuraghe La Prisgiona bei Arzachena standen auf dem Programm. Die Nuraghe wurde lt. historischer Belege zwischen dem 9. und dem 14. Jahrhundert vor Christus genutzt. Dann ging in die nördlichste Region Sardiniens, Gallura…die charakteristische Landschaft mit Granitberger, Weinfeldern und Korkeichenhainen. Am nächsten Tag ging es mit dem Schiff auf die Insel Tavolara, wo sich Guiseppe Bertoleoni Ende des 18. Jahrhunderts niederließ, sein Sohn Paolo bei Carlo Alberto, König von Sardinien, als König von Tavolara vorstellte und behauptete, die Insel geschenkt bekommen zu haben, dieses Dokument ist allerdings bis heute nicht auffindbar….sein Nachkomme Tonino, heute 86 Jahre alt, beansprucht bis heute den Titel „König von Tavolara“.  Ein Spaziergang entlang der Küste sowie ein Besuch des kleinen Friedhofs auf Tavolara, wo der erste „König von Tavolara“ und seine Nachkommen ihre letzte Ruhe fanden, rundete den sonnigen Tag bei 27 Grad ab….Am letzten Tag fuhren wir nach Castelsardo, deren Ursprünge auf das Jahr 1102 zurückgehen…die malerisch gelegene Festung mit Blick auf das Meer liegt auf einem Felsen…ein Rundgang durch die charmante Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und mittelalterlichen Torbögen war der krönende Abschluss einen schönen, informativen und interessanten Reise, das Klima war durchgehend angenehm warm, man konnte noch im warmen Meer baden, auch das 4-Sterne-Hotel ließ keine Wünsche offen.

Rückreise am 28.09.2019 von  Olbia nach Hamburg.

Jörg Reese