Reisebericht Nordgriechenland - 01.10.19

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Bei strahlendem Sonnenschein ging die Fahrt...

01.10. - 08.10.2019

Reisebericht

... von der Küste durchs Land Richtung Westen. Vorbei an dem Olymp und durch Obstplantagen und Felder der Thessalischen Ebene. Inmitten des Pindus-Gebirges liegt die Stadt Kalambaka. Auf riesigen Bergspitzen liegen die Meteora Klöster. Im 11. Jh. ließen sich die ersten Einsiedler in Höhlen und auf den Felsen nieder. Im 14. Jh. kam es zur ersten Klostergründung. 23 weitere Klöster wurden auf den Spitzen der Berge erbaut. Heute werden noch sechs bewohnt. Das Kloster „Agia Triada“ ist über Treppen zu erreichen und fasziniert durch die Wandmalerei in der Kirche von 1692 und 1742. Das Kloster wird von Mönchen bewohnt.
Das Kloster „Agios Stefanos“, ein Nonnenkloster, ist das größte. Die Klosterkirche aus dem 18. Jh. wird zurzeit stilvoll ausgemalt. Die Klöster gehören seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Eine der größten archäologischen Funde dieses Jahrhunderts, das 1977 entdeckte Königsgrab Phillips II. Es liegt unter einem Hügel und darin befinden sich Schätze aus Silber, die Gebeine des Königs und elfenbeinerne Portraits der Familienmitglieder.
Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands, sie liegt am Thermaischen Golf. Bei einem Gang durch die Stadt stößt man immer wieder auf Bauten aus der byzantinischen, römischen und türkischen Zeit. Der Triumphbogen überspannte die Prachtstraße, die in römischer Zeit von der Rotonda zum Kaiserpalast des Galerius führte. Oberhalb der Stadt liegt die Akropolis von dicken Mauern umgeben. Es ist eine quirlige Stadt, die 1997 Kulturhauptstadt Europas war. Viele Kirchen aus unterschiedlichen Epochen prägen das Stadtbild. Die Agios Dimitrios Kirche ist eine der größten. Wunderschöne Malereien und Fresken schmücken sie.

Um Land und Leute kennen zu lernen ging die Fahrt an der Olympischen Riviera entlang in die üppige Natur des Niederolymps und unter Denkmalschutz stehende Dörfer und des Kissabies Gebirges. Der Blick von der mittelalterlichen Burg von Platamos über den Thermaischen Golf ist wunderschön.
Eine Weinprobe sollte man sich hier in den kleinen Dörfern bei einem Winzer nicht entgehen lassen.

Die Mönchsrepublik Athos, auf der östlichsten Landzunge Chalkidikis gelegen, zeigt sich mit bewaldeten Bergen und Schluchten als schönste Gegend von Chalkidiki. Auf Athos gibt es noch 20 Klöster in denen heute noch 1700 – 2000 Mönche leben. Frauen ist der Zutritt zur Republik Athos verboten. Es bleibt nur eine Fahrt mit dem Schiff an der Westküste der Landzunge entlang, um die Klöster vom Schiff aus zu betrachten. Gewaltig stehen sie an den Hängen und Bergen.

Die Zeusstadt Dion, am Fuße des Berges Olymps, mit Mosaiken, Badanlagen und Wasserleitungssystem ist beeindruckend. Hier trafen sich die Makedonien, um die olympischen Götter durch Opfer und Weihgaben zu ehren.

Das Bergdorf Lotochora ist ein kleiner netter Ort mit vielen Geschäften und Cafes. Ein Besuch bei einem Imker war sehr interessant.

Auf der Fahrt auf den Olymp, auf 900 m Höhe, war Zeus uns nicht wohlgesonnen, denn es war nebelig und man konnte nicht ins Tal sehen.
Es war eine interessante und schöne Reise.

Heida Pankau