Reisebericht Masuren

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Das Naturparadies im Norden Polens

Die Reisegruppe der KN und SZ Leserreisen...

01.05. - 08.05.2019

Reisebericht

...machte sich auf nach Masuren.  Masuren – was zeichnet diese Region aus?  Traumverlorene – wie aus der Zeit gefallene Landschaften. Günter Grass, Siegfried Lenz und Ernst Wichert begleiteten diese Reise mit ihren Werken.
Erstes Ziel war die  Hafenstadt Stettin an der Oder, mit den alten Fragmenten der mittelalterlichen Stadt – Befestigung.  Bekannt sind die Hakenterrassen, sehenswert das Schloss der pommerschen Fürsten. Weiter ging es nach Danzig. Die über 1000 Jahre alte Stadt bezaubert durch die Schönheit ihrer Bürgerhäuser im Renaissancestil und ihrer Kirchen. Hervorzuheben die Marienkirche, der Reiz der mittelalterlichen Gassen, der Lange Markt mit dem Neptunbrunnen  und dem Wahrzeichen der Stadt Danzig – das Krantor. Von Danzig aus wurde das Ziel Masuren  angefahren. Mit einem Zwischenstopp und Besichtigung der imposanten Marienburg (Zamek Malborku). Trutzig steht sie am Westufer des Nogats, untrennbar verbunden mit dem in Palästina gegründeten Deutsch Orden, der 1230 an die Weichsel kam. Weiter geht es dann nach Mazury, auch Land der tausend Seen genannt. Der Aufenthalt für die Gruppe ist in Mragowo (Sensburg). Von hier aus durch die Schönheit der unberührten Landschaft und dem wiederholten Treffen von Weißstörchen ging es zum
Kloster Heiligelinde (Swieta Lipka). Beeindruckend auch die Besichtigung der Wolfsschanze in Rastenburg (Kretrzyn).
Am 2. Tag dann die Fahrt durch die Johannisburger Heide (Puszcza Piska), Während dieser Fahrt wurde das Geburtshaus des Dichters Ernst Wiechert besucht, sein Werk „Wälder und Menschen“ schildert das Leben in dieser Region. Ein idyllischer Programmpunkt danach war die Stocherkahnfahrt auf der Kruttinna (Krutynia). Eine himmlische Ruhe auf diesem Fluß, vergessen ist hier jegliche Hektik und der Zeitdruck.
Leider heißt es nun Abschied nehmen von der Heimat der Störche. Über Thorn (Torun), dem Geburtsort von Nikolaus Kopernikus und einer Stadtbesichtigung des historischen Stadtkerns wird das letzte Ziel der Reise, Posen (Posznan) erreicht. Von hier aus wird die Heimreise nach Kiel angetreten.
Polen ist tatsächlich wunderschön. Jetzt verstehe ich, wie man es lieben kann. So sagte eine Reiseteilnehmerin und stand mit dieser Aussage nicht allein da.

Elke Wuttke