Reisebericht Madeira

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Blumeninsel im Atlantik

Im modernen Reisebus ging es pünktlich von Kiel, über Neumünster Richtung Flughafen Hamburg.

10.04. - 17.04.2018

Reisebericht

Über Lissabon erreichten wir nach insgesamt 5 Stunden Flug die wunderschöne Blumeninsel Madeira. Schon der Landeanflug über das Meer ist ein Highlight.
Am Christian-Ronaldo-Flughafen empfing uns unsere deutschsprachige und immer gut gelaunte, einheimische Reiseleiterin Isabel.
Weiter ging es in das direkt am Wasser gelegene 5-Sterne Hotel Pestana Royal, wo uns das immer sehr aufmerksame Hotelpersonal freundlich empfing. Hier hatte gefühlt jedes Zimmer einen traumhaften Meerblick.
Nach einem ausgiebigen Frühstück stand der erste Ausflug nach Funchal an. Die wunderschöne Altstadt, mit ihren Kirchen und der beeindruckenden Kathedrale lädt zum Bummeln ein. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der berühmten Markthalle „Mercado dos Lavradores“.
Am nächsten Tag führte uns nach Madeiras Westen. Erster Stop war Camara de Lobos, ein typisches Fischerdorf, welches im Südwesten der Insel liegt. Berühmt wurde der Ort durch den ehemaligen britischen Premierminister Winston Churchill, der ihn malte.
Weiter ging es zur Cabo Girao, mit 580 Metern Höhe die zweithöchste Steilklippe der Welt.
Über Sexial und Porto Moniz ging es über das Hochplateau Madeiras zurück ins Hotel. Hier erwartete uns ein tolles Abendbuffet bei einem spektakulären Sonnenuntergang.
Die Levadawanderung am nächsten Tag dürfte natürlich nicht fehlen. Sie führte durch Eukalyptus- und Pinienwälder sowie blühenden Callas und Agapantus. Traumhaft!
Am Sonntag ging es in den wohl schönsten und ursprünglichsten Teil der Insel, Madeiras Nordosten. Vom Naturschutzgebiet Ribeiro Frio, über Santana nach Porto da Cruz, dem traditionellen Zentrum des Zuckerrohranbaus. Der Besuch der ehemaligen Hauptstadt Machico bildete den Abschluss eines wunderschönen Ausflugs.
Der nächste Tag führte uns zum Tal der Nonnen. Von der Anhöhe Pico dos Barcelos hat man einen Blick über Funchal, weiter ging die Panoramafahrt nach Eira do Serraldo im Nonnental. Vom Aussichtspunkt kann man in dem erloschenen Vulkan das Dorf Curraldas Feiras sehen. Das Dorf war im 16.Jahrhundert Zufluchtsstätte der Schwestern des Ordens Santa Clara.
Der Ort Monte mit der kleinen Kirche, ist ein Wallfahrtsort. In der Kirche ist der Sarkophag von Kaiser Karl dem 1. von Österreich, dem letzten Kaiser der Habsburger. Von Monte aus konnte man mit dem Korbschlitten den Berg hinab fahren.
Mit einer Weinprobe des Madeira Weines endete eine schöne Reise.

Stephan Reußner