Reisebericht Hannover

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Erlebnisreise mit Lüneburg, GOP Varieté und Feuerwerk

Planmäßig um 8.00 Uhr starteten wir in Kiel...

31.08. - 02.09.2018

Reisebericht

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mit einer kleinen Gruppe, um in Bad Segeberg die übrigen Fahrgäste abzuholen. In Buddikate machten wir eine Frühstückspause, genossen die strahlende Sonne und fuhren gestärkt durch leckere Brötchen und frischen Kaffee weiter nach Lüneburg. Dort trafen wir unseren Reiseleiter Francois mit seinem charmanten, original französischen Charme. Er verschaffte uns in kurzweiligen 90 Minuten einen kleinen Überblick über das bezaubernde Städtchen Lüneburg. Bei schönstem Sonnenschein bewunderten wir das Glockenspiel mit den 41 Porzellanglocken, erfuhren viel über Tausteine, Salz, schiefe Wappen und schiefe Häuser und warum die Oma „weg vom Fenster“ ist. Auf den Spuren der Sendung „Rote Rosen“ kamen wir auch zu dem Alten Kran im Lüneburger Hafen, der durch unseren Reiseführer mit einem riesigen Schlüssel aufgeschlossen wurde und wir somit einen Blick ins Innere und auf das große doppelte Tretrad haben durften. Zwei Stunden hatten wir noch zur freien Verfügung in dieser hübschen Stadt. Dann ging es weiter über Uelzen und Celle nach Hannover. Am Abend fuhren wir dann mit dem Bus ins GOP Varieté-Theater, um uns wiederum von französischem Charme verzaubern zu lassen mit dem Stück „Appartement – Zimmer frei“. Zum Auftakt gab es ein leckeres 3-Gänge-Menü. Anschließend erwartete uns ein großartiges, artistisches Spektakel mit einem hohen Maß an Humor und Spaß, gepaart mit artistischen Meisterleistungen. Besonders gut hat allen der außergewöhnliche und äußert unterhaltsame Umgang mit Obst gefallen.
Nach dem vielfältigen Frühstücksbuffet am nächsten Morgen trafen wir unsere Reiseleitung in Hannover. Wir begannen im neuen Rathaus unseren 2 -stündigen Stadtrundgang/-fahrt und erfuhren an Hand der Modelle in diesem beeindruckenden Gebäude viel über die Entwicklung der Stadt Hannover von etwa 1700 bis heute. Weiter ging es mit dem Bus. Wir sahen den Maschpark im Anschluss an das Rathaus, hier finden Open Air Opern, Jazz-Festivals und andere Events statt in wundervollem Ambiente. Desweiteren hörten wir interessante Dinge über das Leineschloss (ein ehemaliges Kloster), die Markthalle, historische Backsteingebäude, Kultur, das Opernhaus, welches auf einer ehemaligen Bastion steht, mit Skulpturen von berühmten Komponisten und Musikern, die Musikschule, die in Form eines Ohres gebaut wurde, Gründerzeitvillen im Zooviertel und unzählige Brunnen. Weiter ging es durch den 650 Hektar großen Stadtwald, vorbei an der 1,6 km langen Lister Meile und mehreren Kirchen unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Unsere Reiseleiterin zeigte uns die im Jugendstil erbaute Bahlsen-Keksfabrik und erzählte warum der Keks Keks heißt. Danach war ausreichend Zeit zum Bummeln und Entspannung, bevor wir uns auf den Weg zu den traumhaft angelegten „Herrenhäuser Gärten“ machten. Dort findet der internationale Feuerwerkswettbewerb statt. Heute trat Portugal an.     Ausgiebig konnten wir bei bestem Wetter die barocken Gärten mit den vielen Fontänen, sowie das bunte Rahmenprogramm mit Live-Musik und Kleinkunstshows genießen. Nach Eintritt der Dunkelheit begann pünktlich das ca. 30-minütige Feuerwerk der Superlative. Ob die Jury von der fantastischen Darbietung ebenso begeistert war wie wir, entscheidet sich erst nach dem letzten der fünf Abende, an dem Pyrotechniker aus aller Welt im Großen Garten gegeneinander antreten.
Am dritten Tag stand als Programmpunkt die Besichtigung von Schloss Marienburg an. Das „Neuschwanstein des Nordens“ trägt seinen Namen zu Recht. Als König Georg der V. von Hannover seiner Gemahlin, Königin Marie, Schloss Marienburg einst zum Geschenk machte, ahnte er nicht, dass sein Liebesbeweis eines Tages zu den eindrucksvollsten Baudenkmälern in Deutschland gehören würde. Erwacht aus einem längeren Dornröschenschlaf, verzaubert Schloss Marienburg seine Besucher durch seine märchenhafte Erscheinung immer wieder aufs Neue. Es beeindruckt heute mit seiner nahezu vollständig erhaltenen Innenausstattung und ungezählten Türmchen  und Zinnen. Das Schloss befindet sich heute im Besitz des Urururenkels von Königin Marie und König Georg V., Ernst August Erbprinz von Hannover. Nach der einstündigen Führung genossen wir noch die Annehmlichkeiten des urigen Schlosscafés oder machten einen kleinen Spaziergang. Nun war es Zeit für den Heimweg und wir waren voller neuer Eindrücke. Am Abend endete diese wunderbare Reise in Kiel.

Iris Sörensen